Arbeiten im Kino

Wer einen Job sucht, gerne lange schläft und abends arbeiten möchte, sollte sich im Kino bewerben. Dort gibt es mehrere Möglichkeiten, tätig zu sein. Zum einen als Platzanweiser, als Buffetkraft und Kassenmitarbeiter. Jeder Bereich hat seine Vor und Nachteile.

Arbeiten am Buffet
Die Hauptaufgabe ist natürlich die Kunden bedienen. Das heißt Popcorn schaufeln, was das Zeugs hält und Getränke zapfen. Ist wenig los, wird die ganze Theke so richtig durch geputzt. Außerdem ist meistens ein Mitarbeiter damit beschäftigt, im Hintergrund Popcorn her zu stellen. Bei dieser Aufgabe braucht man starke Nerven. Vor allem in den Stoßzeiten ist es sehr anstrengend.

Kassenmitarbeiter
An der Kasse geht es freilich auch ziemlich chaotisch zu. Vor allem am Wochenende und am Abend. Neben den Karten verkaufen, klingelt nebenbei auch noch das Telefon. Man muss auf jeden Fall, mit Geld umgehen können. Außerdem braucht man sehr starke Nerven. Werden Plätze doppelt verkauft oder gibt es irgendwelche Änderungen, wird man sofort als Schuldige Person abgestempelt. Ruhig bleiben und den Kunden Alternativen anbieten

Platzanweiser
Im Kino ist es eigentlich nicht der Fall, dass man irgendjemand zum Platz geleitet. Die Hauptgabe besteht darin, die Karten zu kontrollieren und die Leute rein zu lassen. Nach dem alle sitzen, kann man auch von unten den Film starten. In manchen Kinos, ist diese Person auch zuständig für die schärfe und die Lautstärke des Films. Passt alles, kann man den Saal schließlich und sich dem nächsten Film widmen. Bevor ein Saal zum Einlass geöffnet wird, muss der Platzanweiser diesen auch noch säubern. Das heißt, alle Tüten und Becher einsammeln. Gegeben falls den Boden auf kehren oder aufwischen. Ist das alles erledigt, kann der Einlass beginnen. Zwischen den einzelnen Vorstellungen, muss auch das Foyer sauber gehalten werden. In Spitzenzeiten helfen natürlich alle mit.

Ein Kinojob ist ideal für Studenten. Man arbeitet Abends und man kann manchmal sogar nebenbei lernen. Aber das Gehalt ist nicht gerade das beste. 4-5 Euro netto sind in einigen Kinos Standard. 7 Euro bekommt man eventuell noch in irgendwelchen alten Innenstadt Kinos. Die große Ketten, wollen nicht mehr bezahlen. Dafür bekommt man aber wöchentlich Freikarten. Das heißt, wenn man wirklich gerne ins Kino geht. Zahlt sich das wirklich aus. Doch eines sei gesagt, arbeitet man mal dort, möchte man das ganze Kino am liebsten nicht mehr sehen. Auch soziale Kontakte sind bei solch einem Job nicht leicht zu pflegen. Ist man wirklich 4-5 Tage in der Arbeit, so wird man sich mit vielen Kollegen anfreunden. Die normalen Menschen haben einfach einen anderen Tagesrhythmus. Deswegen sollte man sich wirklich überlegen, ob man seinen Freundeskreis aufgeben möchte oder nicht. Weil im Kino herrscht vor allem Abends und am Wochenende Hochbetrieb. Da, wo alle anderen frei haben. Eine Zeit lang, ist es aber ganz lustig. Nicht jeder kann hinter die Kulissen gucken. Hört man einmal mit dem Job auf, wird man auch noch Jahre später an die doch so tolle Zeit zurück denken. Auch wenn die Arbeit selbst nicht das wahre ist und auch das Gehalt besser sein könnte. Die Atmosphäre ist einfach Hollywood.